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Gault&Millau WeinGuide Deutschland für 2017

Der Jahrgang 2015 bietet einige Schlagzeilen für Weinfreunde. Gleich mehrfach vergaben die Tester bei der Bewertung der edelsüßen Gewächse die Höchstnote von 100 Punkten. Auch auch sonst konnte das Team des Gault&Millau rund um Chefredakteur Joel B. Payne viele Spitzenweine entdecken. Den Titel Kollektion des Jahres erhielt das Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan, zur Entdeckung des Jahres wurde Winzerin Julia Bertram (Ahr) prämiert.

g&m 2017

Foto © Gault&Millau

Die Sieger 2017

Zum Winzer des Jahres kürte die Gault&Millau-Redaktion Hans-Joachim und Dorothee Zilliken vom Weingut Zilliken – Forstmeister Geltz an der Saar. „Ein beeindruckend tiefer Keller mit fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit, darin perfekt gepflegte Holzfässer, in denen die brillantesten aller Saarweine heranreifen“, so Joel B. Payne. “Hanno Zilliken, unterstützt von Tochter Dorothee, erzeugt vom Literwein bis zu edelsüßen Preziosen schlanke, strahlend klare Rieslinge. Seine Weine besitzen wahrlich zeitlose Größe, fernab jedes Modetrends!“

 

Der Ehrentitel Kollektion des Jahres geht in diesem Jahr an Ulrich Mell vom Weingut Geheimer Rat Dr. von Wassermann-Jordan. „Wir waren unglaublich positiv überrascht von der jüngsten Entwicklung bei diesem renommierten Weingut. Bereits mit dem vorherigen Jahrgang hatte Kellermeister Ulrich Mell eine neue Richtung angedeutet, doch mit den 2015ern dürfte er die beste Leistung seines Lebens eingefahren haben“, erklärt Joel B. Payne. “Dies gilt sowohl für die trockenen Großen Gewächse als auch für die fulminanten Edelsüßen.“

 

Der Titel Aufsteiger des Jahres geht an das Weingut Jakob Schneider an der Nahe. “Seit Jakob Schneider jun. in den elterlichen Betrieb an der Mittleren Nahe einstieg, eilt das Gut von Erfolg zu Erfolg“, so Gault&Millau Chefredakteur Joel B. Payne. “Etliche Spitzenlagen der Nahe und 52 verschiedene Gesteinsformationen bilden die Basis für die herrlich ausdrucksstarken Weine des Gutes. Vom einfachsten Wein bis zu den atemberaubenden Spitzen hat jeder Wein Schlief, Würze und Saftigkeit. All das noch dazu zu überaus fairen Preisen.“

 

Die Entdeckung des Jahres 2017 machte der Herausgeber Joel B. Payne bei der einstigen Deutschen Weinkönigin Julia Bertram von der Ahr: „Julia Bertram, Jahrgang 1989, war einst die 64. Deutsche Weinkönigin und zeigt nun mit ihrem eigenen Weingut, dass sie nicht nur theoretisch viel über Wein weiß, sondern ihr Wissen auch praktisch großartig umsetzen kann. 2013 war ihr erster eigener Jahrgang mit Kleinstertrag, und schon mit dem Nachfolger zeigte sie, was für ein Riesentalent sie ist!“

 

Sommelier des Jahres 2017 darf sich Marco Franzelin, Restaurantchef im Vendome in Bergisch Gladbach, nennen. Denn: „Mit profundem Wissen, dem siebten Sinn für Neues in der Weinwelt und feinem Gespür für die Gästewünsche begleitet er eine hochkomplexe Küche sehr individuell.“

 

Die Bernhard Breuer-Trophy ist der Wettbewerb für gereifte trockene Riesling-Gewächse, der nach 15 Jahren zu den wichtigsten Wettbewerben dieser Art in Deutschland zählt. Der diesjährige Sieger kommt vom Rheingauer Ausnahmeweingut Bernhard Breuer mit Berg Schlossberg 2005. Der Wein ist laut Gault&Millau-Jury verspielt, facettenreich, animieren sowie voller feiner Fruchtaromatik.

 

Den besten gereiften Spätburgunder fanden die Gault&Millau-Verkoster im Weingut Friedrich Becker (Pfalz) mit dem 2005er Pinot Noir, den besten reifen, weißen Burgunder mit dem 2011er Weißburgunder im Sonnenschein bei Ökonomierat Rebholz (Pfalz) und den „besten fruchtsüßen Riesling“ beim Weingut Zilliken an der Saar mit dem 2005er Saarburg Rausch – 2 –. Die erstmals mit der Ausgabe 2017 vergebene Fritz-Knorr-Trophy für den besten fünf Jahre lang gereiften trockenen Riesling geht an den 2011er Forster Pechstein des Pfälzer Weinguts Bürklin-Wolf (Pfalz).


Aufsteiger und Neulinge im Überblick


Fünf Trauben – Höchstnote für die Weltbesten Weinerzeuger

 

  • Dönnhoff, Hermann, Oberhausen (Nahe)
  • Kühn, Peter Jakob, Oestrich (Rheingau)
  • Schäfer-Fröhlich, Bockenau (Nahe)
  • Zilliken, Saarburg (Mosel-Saar-Ruwer)

 

Vier Trauben – Exzellente Betriebe, die zu den besten Weinerzeugern Deutschlands zählen

 

  • Koch, Bernhard, Hainfeld (Pfalz)
  • Müller-Catoir, Neustadt-Haardt (Pfalz)
  • Schneider, Jakob, Niederhausen (Nahe)
  • Wegeler, Gutshaus Oestrich (Rheingau)
  • Weiser-Künstler, Traben-Trarbach (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Ziereisen, Efringen-Kirchen (Baden)

 

Drei Trauben – Sehr gute Erzeuger, die seit Jahren konstant hohe Qualität liefern

  • Altenkirch, Friedrich, Lorch (Rheingau)
  • Clauss, Nack (Baden)
  • Fricke, Eva, Eltville (Rheingau)
  • Haart, Julian, Piesport (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Josten & Klein, Remagen (Ahr)
  • Jülg, Schweigen (Pfalz)
  • Kauer, Dr. Randolf, Bacharach (Mittelrhein)
  • Kleinmann, Ökonomierat, Birkweiler (Pfalz)
  • Köwerich, Nick, Leiwen (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Kriechel, Peter, Neuenahr-Ahrweiler (Ahr)
  • Landgraf, Saulheim (Rheinhessen)
  • Von der Mark, Bad Bellingen (Baden)
  • Oetinger, Erbach (Rheingau)
  • Sander, Mettenheim (Rheinhessen)
  • Schneider, Karlheinz, Bad Sobernheim (Nahe)
  • Solter, Sekthaus, Rüdesheim (Rheingau)
  • Später-Viet, Piesport (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Teschke, Michael, Gau-Algesheim (Rheinhessen)
  • Wachtstetter, Pfaffenhofen (Württemberg)
  • Zimmerle, Korb (Württemberg)

 

Zwei Trauben – Gute Erzeuger, die mehr als das Alltägliche bieten

  • Arnold, Wilhelm, Randersacker (Franken)
  • Bibo & Runge, Hallgarten, Rheingau (Rheingau)
  • Dautermann, Ingelheim (Rheinhessen)
  • Ehrhard, Carl (Rheingau)
  • Eser, August, Oestrich-Winkel (Rheingau)
  • Giegerich, Großwallstadt (Franken)
  • Höfflin, Bötzingen (Baden)
  • John, Hirschhorner Weinkontor, Neustadt (Pfalz)
  • Klein, Christian, Kröv (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Krämer, Auernhofen (Franken)
  • Lotz, Klaus, Erden (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Meierer, Kesten (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Ortenberg, Schloss (Baden)
  • Pfirmann, Landau (Pfalz)
  • Pröstler, Retzbach (Franken)
  • Raddeck, Nierstein (Rheinhessen)
  • Salm, Prinz, Wallhausen (Nahe)
  • Sauer, Heiner, Böchingen (Pfalz)
  • Schaefer, Karl, Bad Dürkheim (Pfalz)
  • Schneider, Ellerstadt (Pfalz)
  • Schweinhardt, Langenlonsheim (Nahe)
  • Strauch, Sektmanufaktur, Osthofen (Rheinhessen)
  • Thanisch, Lieser (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Vaux, Eltville (Rheingau)
  • Werther Windisch, Mommenheim (Rheinhessen)
  • Westerhaus, Schloss Ingelheim (Rheinhessen)
  • Wolf, Birkweiler (Pfalz)

 

Eine Traube – Verlässliche Betriebe mit einer ordentlichen Standardqualität

  • Adams, Ingelheim (Rheinhessen)
  • Alte Schmiede, Siefersheim (Rheinhessen)
  • Auggen, Winzerkeller (Baden)
  • Breit, Manfred, Piesport (Mosel-Saar-Ruwer)
  • Ellermann-Spiegel, Kleinfischlingen (Pfalz)
  • Emmerich-Koebernik, Waldböckelheim (Nahe)
  • Engel, Flörsheim (Rheinhessen)
  • Escher, Schwaikheim (Württemberg)
  • Graf, Weyher (Pfalz)
  • Hirschmann, Oestrich-Winkel (Rheingau)
  • Hiss, Eichstetten (Baden)
  • Hörner, Hainbachhof, Hochstadt (Pfalz)
  • Hunn, Gottenheim (Baden)
  • Kastler & Friedland, Radebeul (Sachsen)
  • Keller, Lorenz, Erzingen (Baden)
  • Klieber, Hangen-Weisheim (Rheinhessen)
  • Lüttmer, Berlin (Saale-Unstrut)
  • Lützkendorf, Bad Kösen (Saale-Unstrut)
  • Montana, Weinmanufaktur, Auerbach (Hessische Bergstraße)
  • Müller-Ruprecht, Kallstadt (Pfalz)
  • Sankt Anna, Schwaab, Erden (Mosel-Saar-Ruder)
  • Schlumberger, Rainer, Sulzburg (Baden)
  • Schuh, Sörnewitz (Sachsen)
  • Schwedhelm, Zell (Pfalz)
  • Vereinigte Hospitien, Trier (Mosel-Saar-Ruder)
  • Vogel, Vogtsburg-Oberbergen (Baden)
  • Vollmer, Hubert, Durbach (Baden)
  • Walldorf-Pfaffenhof, Saulheim (Rheingau)
  • Weinegg, Hochheim (Rheingau)
  • Zwölferich, Langlonsheim (Nahe)

Quelle


Gault&Millau WeinGuide Deutschland 2017

Umfang: 960 Seiten – Broschiert


Verlag: Christian, München


ISBN: 978-3-95961-002-5

Preis: 34,99 €

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07. November 2016

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