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Weingut Franz Künstler

  • Inhaber: Franz Künstler
  • Kellermeister: Gunter Künstler

  • Rüdesheimer Berg Rottland

    Das Foto zeigt die erste Lage Rüdesheimer Berg Rottland bei Rüdesheim am Rhein. © Weingut Dr. Nägler

    Beim Berg Rottland handelt sich um eine Steillage mit einer Hangneigung von 33% am westlichen Ortsrand von Rüdesheim, nahe dem Binger Loch.

    Der Name leitet sich ab von "reuten, rotten, roden", worunter man die Urbarmachung für weinbauliche Nutzung verstand. Er ist wohl unmittelbar zurückzuführen auf eine in den Jahren von 1031-1051 vom Mainzer Erzbischof gemachte Schenkung an die Rüdesheimer und Eibinger Winzer, mit der er ihnen Brachland für die Rodung überließ. Die Bodenzusammensetzung im Berg Rottland wechselt und ist sehr steinig mit Anteilen von Schiefer, Quarzit und Kies, die zum Teil leicht mit Löß abgedeckt sind. Bedingt durch das optimale Kleinklima mit hohen Licht- und Strahlungsmengen gelangen die Trauben im Berg Rottland zu großer Reife.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Hochheimer Kirchenstück

    Die Abbildung zeigt den Ort hochheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Das Hochheimer Kirchenstück liegt unmittelbar östlich der Hochheimer Pfarrkirche "St. Peter und Paul" und nur einen Steinwurf entfernt von der Lage Domdechaney, unterscheidet sich aber deutlich in Terroir und Charakter der Weine.

    Der mäßig steile Hang ist nach Süden ausgerichtet, die städtische Bebauung im Norden schützt die Lage vor kalten Nordwinden. Die Bodenstruktur wechselt von schwerem Kalk über Löß bis zu leichteren Sandauflagen über dem tiefen, wasserhaltenden Untergrund. Der Name Kirchenstück ist nicht nur ein eindeutig geographischer Wegweiser, sondern verweist auch auf den früheren Teilbesitz des Mainzer Domkapitels. In Folge der Säkularisation wurde zunächst die Herzoglich-Nassauische, später die Preußische und heute die Hessische Staatsdomäne Eigentümer. Größte Privateigentümer sind das Domdechant Werner´sche Weingut und das Weingut des Grafen Schönborn. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Hochheimer Stein

    Der Lagenname selbst gibt gleich den ersten Hinweis auf die steinig-sandige Bodenbeschaffenheit. Locker strukturiert besitzt die Lage Stein eine optimale Durchlüftung des Bodens.

    Bezüglich Wasser und Mineralstoffen ist sie ein Leichtathlet, im Gegensatz zu den umliegenden kräftigen Lösslehm- und Tonmergelböden. Der Stein schließt direkt oberhalb der Lage Victoriaberg an und westlich an die Hochheimer Hölle an. Die Stadt Flörsheim liegt in östlicher Richtung und der Main liegt unterhalb in Wurfdistanz zur Lage Stein.

    Kies und Sand mit Lehm | Süd | 10% | 100m ü.NN

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Hochheimer Hölle

    Die Abbildung zeigt den Ort hochheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Diese 36 Hektar große Südlage war bis ins 13. Jahrhundert im Besitz des Kölner Domkapitels, das 1273 Hochheim mit „Land und Leuten“ an das Mainzer Domkapitel verkaufte. Die Rebhänge der Hochheimer Hölle ziehen westlich der Hochheimer Altstadt mit 15 % Steigung auf den Main zu.

    Der Name ist germanischen Ursprungs und bedeutet Abhang (vgl. engl. Hill). Das Kleinklima in der Hochheimer Hölle wird bestimmt vom Taunusgebirge, das vor Wind und Regen schützt, sowie von der Nähe zum Main, der zum Temperaturausgleich beiträgt. Die Bodenstruktur ist überwiegend aus tertiären Sedimenten gebildet und geprägt von Lößlehm, der mit Mergeln durchsetzt ist. Die Lage weist zum Teil Quellhorizonte auf. Diese entstehen, wenn Schiebewasser zu Tage tritt, das im Untergrund vom Taunus in Richtung Rhein fließt und eine Quelle entstehen lässt. So findet sich z.B. eine gefasste Quelle im Königin-Viktoria-Berg, der früher ein Teil der Hochheimer Hölle war.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Hochheimer Reichestal

    Die Abbildung zeigt den Ort hochheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Schon der Name Reichestal ist Hinweis auf eine besonders fruchtbare Bodenbeschaffenheit, die aus Lößlehm und schweren, sehr wasserhaltenden Tonböden besteht.

    Die nahe Mainmündung gestaltet das Kleinklima besonders warm und ausgeglichen bis in den späten Oktober hinein. Der sandige Lößlehmboden ist locker, gut durchlüftet und erwärmt daher schnell. Er speichert große Mengen Wasser. Die Wurzeln können die Feinerde leicht bis zu dem tiefen Schluffmergel durchdringen. Die Minerale des Lößlehms stellen ein breit gefächertes Nährstoffreservoir dar, das durch den Kalkreichtum des Mergels unterstützt wird. Der Boden fördert so eine frühe Blüte und eine gute Reife. Wasser und Mineralien hält Lößlehm in großen Mengen bereit. Die Reben sind sehr gut versorgt. Sie können so die Wärme eines langen Herbstes nutzen und die Trauben bis in den späten Oktober ausreifen lassen. Ideale Voraussetzungen zur Entwicklung eines stoffigen, wuchtigen Spätburgunders.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Hochheimer Domdechaney

    Die Abbildung zeigt den Ort hochheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Die Domdechaney ist eine nach Süden ausgerichtete, zu Füßen der Hochheimer Kirche „St. Peter und Paul“ gelegene, historische Spitzenlage.

    Der ungewöhnliche Name verweist auf das frühere Eigentum des Mainzer Domkapitels. Die Mainzer Domdechanten hatten unmittelbar am Weinberg im so genannten Schlösschen neben der Kirche ihre Sommerresidenz. Es wird berichtet, sie hätten bereits im 18. Jahrhundert in heißen Jahren Wasser aus dem Main in den Weinberg fahren lassen. Die Domdechaney hat sehr schwere kalkhaltige Böden, die auch in heißen Jahren einen guten Wasserhaushalt garantieren. So können die Rebwurzeln bis spät in den Herbst Nährstoffe aus dem Boden ziehen und die Trauben durch lange Assimilation im Blattwerk zu hoher Reife gelangen. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Kostheimer Weiß Erd

    Die Abbildung zeigt den Ort kostheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Am westlichen Ende von Hocheim liegt der Weinberg kurz vor der Mainmündung. Von dort aus blickt man auf den Main und das nah gelegene Mainz.

    Am Hang fließt die Kaltluft ab und sorgt für nächtliche Abkühlung. So verlängert sie die Reifezeit der Trauben. Durch die Nähe zur Mainmündung ist das Kleinklima warm und ausgeglichen. Der nach Süden ausgerichtete, mittel geneigte Hang erfreut sich an einer hohen Sonnenseinstrahlung. Helles Mergelgestein verleiht der Lage ihren charakteristischen Namen, da der Mergel, im austrockneten Zustand schneeweiß wird. Der Untergrund besteht aus kalkreichem, feinkörnigen Mergel des Tertiärs. In den Eiszeiten vermischte sich der Mergel mit Sedimenten wie Sand, Ton, Kalkstein und kiesigen Geröllen. Aus später abgelagertem eiszeitlichem Löss entstand brauner, kalkfreier Lösslehm. Mit den Jahrhunderten wurde der Boden abgetragen und dadurch kommt heute an vielen Stellen die kalkreiche ‚Weiß Erd‘ des Untergrundes an die Oberfläche.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Riesling Champion 2014: Die Sieger

    vinum riesling champion

    Die Sieger der diesjährigen Veranstaltung.

    Philipp Kuhn gewinnt Champion-Titel

    Zum dritten Mal hat das Weinmagazin VINUM seinen „Riesling Champion“ gekürt. Gesamtsieger nach Punkten ist Philipp Kuhn aus dem pfälzischen Laumersheim. Im Rahmen des Wettbewerbs beurteilte die Jury 1.361 Weine von mehr als 300 Erzeugern. Das allgemeine Qualitätsniveau der diesjährigen Einreichungen wurde dabei als „auffallend hoch“ bewertet.

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  • Weingut Künstler gewinnt Bernhard-Breuer-Trophy

    Weingut Künstler gewinnt Bernhard-Breuer-Trophy weiterlesen
Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung 2012

Jahrgangsbeschreibung 2011

Jahrgangsbeschreibung 2010

Jahrgangsbeschreibung 2009

Jahrgangsbeschreibung 2008

Jahrgangsbeschreibung 2007

Jahrgangsbeschreibung 2006

Nachdem in den letzten beiden Jahren keine Weine zur Verkostung eingereicht worden sind, und einzelne Weine, die wir vom Jahrgang 2006 verkosten konnten, unsere Erwartungen nicht erfüllten, müssen wir leider eine leichte Abwertung vornehmen. Wir hoffen, dass diese Tendenz mit dem Jahrgang 2007 nicht anhält.

Jahrgangsbeschreibung 2005

Jahrgangsbeschreibung 2004

Jahrgangsbeschreibung 2003

Jahrgangsbeschreibung 2002

Jahrgangsbeschreibung 2001

Jahrgangsbeschreibung 2000

Jahrgangsbeschreibung 1999

Jahrgangsbeschreibung 1998

Jahrgangsbeschreibung 1995

Jahrgangsbeschreibung 1993

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2010er Hochheimer Reichestal Spätburgunder Erstes Gewächs
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2007er Hochheimer Hölle Riesling Erstes Gewächs 90
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Kurzverkostung auf verschiedenen Präsentationen, daher ohne detaillierte Beschreibung.

2007er Hochheimer Hölle Riesling Kabinett trocken 85
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2007er Hochheimer Reichestal Spätburgunder Erstes Gewächs
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2006er Hochheimer Kirchenstück Riesling Erstes Gewächs 88
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Kurzverkostung im Rahmen von Vergleichsproben, daher ohne detaillierte Beschreibung.

2006er Hochheimer Kirchenstück Riesling Spätlese 84
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Kurzverkostung im Rahmen von Vergleichsproben, daher ohne detaillierte Beschreibung.

2006er Hochheimer Stielweg Riesling Alte Reben trocken 84
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Kurzverkostung im Rahmen von Vergleichsproben, daher ohne detaillierte Beschreibung.

2006er Hochheimer Hölle Riesling Kabinett trocken 83
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Kurzverkostung im Rahmen von Vergleichsproben, daher ohne detaillierte Beschreibung.

2006er Hochheimer Hölle Riesling Erstes Gewächs 87
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Kurzverkostung im Rahmen von Vergleichsproben, daher ohne detaillierte Beschreibung.

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2005er Hochheimer Hölle Riesling 1. Gewächs
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2005er Hochheimer Kirchenstück Riesling 1. Gewächs
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2003er Hochheimer Hölle Riesling Auslese Goldkapsel 93
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2003er Hochheimer Stielweg Riesling Spätlese Alte Reben trocken
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2002er Hochheimer Hölle Riesling Auslese Goldkapsel trocken 92
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Seit der letzten Probe vor 4 Jahren kaum verändert: Sehr eindringliche, immer noch frische, zeitlose Zitrus-Nase, viel Extrakt, dabei hochelegant, gelbe Früchte, gelbe Blüten. Im Mund dichtes, mineralisches Extrakt, Zitrusfrüchte, Kandis, viel Grapefruit, präsentes Säurespiel, sehr guter Abgang, pikantes, konzentriert-zitroniges Säurespiel, schmelzig-endloser, animierender Nachhall.

2002er Hochheimer Kirchenstück Riesling Spätlese 89
Weingut Franz Künstler | Rheingau
2002er Hochheimer Reichestal Riesling Kabinett 88
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2002er Hochheimer Hölle Riesling Spätlese trocken 87
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Gereifte, schlanke mineralische Würze in der Nase, Kernobst. Im Mund dann Kernobst, Kompott, Waldkräuter, sich entwickelnde rauchige Noten, guter Abgang, schlanker perfekt gereifter Typ, rauchig-salzig werdendes, süße Extrakt.

2002er Hochheimer Kirchenstück Riesling Auslese trocken 86
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2002er Hochheimer Hölle Riesling Kabinett 88
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2002er Hochheimer Stielweg Riesling Alte Reben trocken 87
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2002er Riesling trocken 83
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2002er Hochheimer Kirchenstück Riesling Spätlese süss
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1998er Hochheimer Hölle Riesling Beerenauslese
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1995er Hochheimer Hölle Riesling Spätlese trocken 91
Weingut Franz Künstler | Rheingau

Sehr edle und dicht verwobene Nase, perfekt gereifte Säure, Aprikose, gestossene Kerne, dezente, rauchige Mineralik. Im Mund dicht und glasklar, wieder Aprikosen, Kerne, dezente nussige Noten, feine Zitrusaromen, perfekt balanciertes Säurespiel und immer noch druckvoll. im Abgang konzentriert und dicht, sehr gute Länge. Perfekte Rheingauer Art. (Kurzprobe anläßlich der Gault Millau Präsentation).

1995er Hochheimer Stielweg Riesling Spätlese trocken 89
Weingut Franz Künstler | Rheingau

Punktevergabe des Gault Millau Weinguide 2006 anläßlich der Bernhard-Breuer Trophy.

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