Home Weingut

Heinrich Spindler

Das Foto zeigt Markus Spindler von Weingut Heinrich Spindler.

Das traditionsreiche Weingut aus Forst befindet sich bereits seit 1620 im Familienbesitz und wird heute von Hans Spindler in der dreizehnten Generation geführt. Auf den 18 Hektar Rebfläche, die der Betrieb sein Eigen nennt, dominiert mit über 85 % der Riesling.

  • Forster Freundstück

    Die Abbildung zeigt den Ort forst mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Das Freundstück grenzt unmittelbar an die Ortsgemeinde und an die Spitzenlagen Kirchenstück und Ungeheuer.

    Die Klassifizierung auf der Grundlage des königlich bayrischen Grundsteuergesetzes von 1828 zählt das Freundstück in seiner Lagengüte zur Spitze des Pfalz. Die mit 3,53 ha kleinste der Forster Einzellagen ist ein flacher, teilweise leicht nach Süden geneigter Weinberg auf 120 bis 130 m über NN. Der Boden besteht aus Buntsandsteingeröll, stellenweise findet man Einlagerungen von Kalkgeröll. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

    Zur Lage
  • Forster Jesuitengarten

    Das Bild zeit einen Stein mit der Aufschrift Jesuitengarten. © Eugen Spindler - Weingut Lindenhof

    Der Jesuitengarten, gelegen im Herzen der Mittelhaardt am Fuße des Haardtgebirges, hat eine Größe von lediglich 6 ha.

    Nach der bayrischen Bodenklassifikation von 1828 ist der Jesuitengarten, nach dem Kirchenstück, die zweithöchst bewertete Weinbergslage der Pfalz. Auf einer Höhe von 120 bis 150 m über dem Meeresspiegel bewirkt die östliche Hangneigung im Jesuitengarten eine außergewöhnlich hohe Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins. Die dichten Ton- und Sandschichten sorgen für einen optimalen Wasserhaushalt und die Aufnahme von Mineralien. Die Weine aus dem Jesuitengarten zeichnen sich durch ihr außergewöhnliches Spiel von Frucht und Mineralität aus.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

    Zur Lage
  • Forster Ungeheuer

    Das Foto zeigt die Weinberglage Forster Ungeheuer bei Forst in der Pfalz. © Eugen Spindler - Weingut Lindenhof

    Die berühmte Lage Ungeheuer ist mit einer Größe von 29 ha im Herzen der Mittelhaardt, am Fuße des Haardtgebirges gelegen.

    Nach der bayrischen Bodenklassifikation von 1828 wurde die Lage als Spitzenlage ausgezeichnet. Das Ungeheuer liegt auf einer Höhe von 130 bis 170 m über dem Meeresspiegel. Die leichte Hangneigung nach Südosten bewirkt eine optimale Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins. Die typische Buntsandsteinverwitterung mit dichteren Ton- und Sandschichten, die hier mit Kalkgeröll versetzt sind, sorgen für einen optimalen Wasserhaushalt und einen guten Aufschluss der Mineralien, die dann von der Rebe aufgenommen werden können. Dies verleiht den Weinen aus dem Ungeheuer ihre große Lagerfähigkeit. Bereits Fürst Bismarck meinte, dieser Wein “schmecke ihm ungeheuer".

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

    Zur Lage
  • Forster Kirchenstück

    Die Abbildung zeigt den Ort forst mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus dem Weinatlas Deutschland. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Schon 1828 erkannte man die Sonderstellung des Kirchenstücks unter den Pfälzer Weinlagen und bewertete sie daher mit der höchsten Punktzahl.

    Durch die ortsrandnahe Lage erhält das Kirchenstück eine klimatische Sonderstellung: Die Sandsteingebäude und die kniehohen Mauern, die das Kirchenstück eingrenzen, speichern die Sonnenenergie am Tage und geben diese in der Nacht wieder ab. Dies führt zu einem trocken-warmen Windstrom, der am späten Abend im Kirchenstück auftritt und vorhandene Feuchtigkeit und Kälte aus der Lage bläst. Seinen Namen erhält das Kirchenstück, aufgrund der Lage direkt hinter der Forster Kirche. Es erstreckt sich auf einer Höhe von 120 bis 150 m über dem Meeresspiegel und weist eine geringe Hangneigung auf. Die Bodenbildungen im Kirchenstück sind vielfältig. Sie variieren von Buntsandsteinverwitterungsböden über sandige Tonböden bis hin zu sandigen Lehmböden. Teilweise findet sich auch Kalksteingeröll und Basalt in der Lage wieder. Dieser heterogene Mix aus verschiedenen Böden erklärt die Vielschichtigkeit der Weine, die dieser Lage entstammen. Sie bestechen durch ein wahres Potpourri an Aromen, sind vollmundig, ausgewogen und saftig. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

    Zur Lage
  • Forster Pechstein

    Das Bild zeigt die Lage Forster Pechstein. © Eugen Spindler - Weingut Lindenhof

    Nach Südosten ausgerichtet und zum Waldrand hin ansteigend, hat die hohe Einstrahlung der Sonne zur Folge, dass der Boden stark erwärmt wird und dadurch die Trauben zur einer hohen Reife gelangen.

    Der Pechstein, dessen Name sich von dem hohen Basaltanteil (schwarzes Gestein) der Böden ableitet, liegt auf einer Höhe von 120 bis 160 m über dem Meeresspiegel und weist eine geringe Hangneigung auf. Ein ehemaliger Vulkan, der Pechsteinkopf, oberhalb von Forst, verteilte vor Urzeiten große Mengen von vulkanischem Gestein. Im Untergrund der Lage Pechstein befinden sich daher mehrere Basaltadern, während lose Basaltsteine sich auch an der Bodenoberfläche befinden. Weiterhin findet man im Pechstein roten Buntsandsteinverwitterungs- und sandigen Lehmboden, der stellenweise mit Sandsteingeröll und Tonanteilen versetzt ist. Der Anteil an Ton und Lehm im Pechstein hat eine hohe Wasserspeicherkapazität der Böden zur Folge, durch welche die Mineralien des Gesteins hervorragend erschlossen werden. So sind Kraft, Mineralität und Eleganz die tragenden Säulen der Weine aus dem Pechstein.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

    Zur Lage
  • Das Foto zeigt Markus Spindler von Weingut Heinrich Spindler.
  • Das Foto zeigt das Gutshaus von Weingut Heinrich Spindler in Forst an der Weinstraße.
  • Prädikatsweingüter Pfalz stellen die „VDP.SpitzenTalente” 2013 vor

    Logo des Vereins Pfälzer Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V..

    VDP-Nachwuchsförderung geht in die fünfte Runde

    GIMMELDINGEN. An einer Hand kann man bereits die Generationen von „Spitzentalenten“ abzählen, die der VDP.Pfalz mit breit gefächerter Praxisunterstützung, guten Ratschlägen und vielfältigen Präsentationsmöglichkeiten für eine begrenzte Zeit unter seine Fittiche genommen hat – ein kleiner Grund zum Feiern und Auftakt für die nächste Runde.

    weiterlesen
Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung 2016

Jahrgangsbeschreibung 2015

Jahrgangsbeschreibung 2012

Mit ihrer 2012er Kollektion wagt die Familie Spindler einen neuen Anlauf bei Riesling.de und vermag mit einer sehr homogenen Kollektion und pikant-saftigen Rieslingen zu überzeugen. Einer Kollektion, die so homogen ausfällt, dass alle (!) Rieslinge mit 84 bis 88 Punkten bewertet werden. Die Gesamteinschätzung der Weingutsleistung können wir so mit RR (gut) bestätigen.

Jahrgangsbeschreibung 2005

Das Weingut ist mit dem 2005er Rieslingen erstmals bei riesling.de vertreten und überzeugt durch die Bank mit gut gemachten, blitzsauberen Weinen, die eine feinmineralische, zuweilen schmelzige Pikanz aufweisen. Das ist uns auf Anhieb die Weingutsbewertung RR+ wert.

Jahrgangsbeschreibung 2002

Jahrgangsbeschreibung 2001

Punkte
2015er Elster Forst Riesling Auslese
Heinrich Spindler | Pfalz
2015er Ungeheuer Forst Riesling Beerenauslese
Heinrich Spindler | Pfalz
  • liegen lassen
  • schon trinkbar
  • trinken
  • austrinken
  • vorbei
Punkte
2012er Forster Jesuitengarten Riesling Spätlese Große Lage trocken 88
Heinrich Spindler | Pfalz

Duftig-klare Aprikosen-Pfirsichnase, etwas Reneklode, mineralische Kräuterwürze, Kandis, recht vielschichtig und elegant. Im Mund dann saftig-pikante Würze, Kernobst, gelbe Pfirsiche, Blutorange, präsentes Säurespiel, rote Beeren, Waldkräuter, Tabak, erdige Mineralik, sehr guter Abgang, kräuterig-würziger, leicht salziger Nachhall.

2012er Forster Kirchenstück Riesling Spätlese Große Lage trocken 87
Heinrich Spindler | Pfalz

Herb-würzige Pfirsichnase, Tabak, Reneklode, Küchenkräuter, weißer Pfeffer. Im Mund dann herb-kräuterig, wieder Tabak, grüner Tee, Reneklode, gelbe Pfirsiche, Zitrusfrüchte, präsentes Säurespiel, noch etwas jugendlich und ruppig, guter bis sehr guter Abgang, kräftig-kräuteriger Nachhall.

2012er Forst Riesling VDP KLASSIFIKATION ORTSWEIN trocken 86
Heinrich Spindler | Pfalz

Pikante, kräuterige Zitrus-Pfirsichnase, Wiesenblüten, kompakte, mineralische Würze. Im Mund dann saftig und zart-würzig, wieder Pfirsiche, sehr frisches Säurespiel, geradliniger Typ, guter Abgang, pikant-herber Nachhall.

2012er Forster Freundstück Riesling Spätlese Große Lage trocken 87
Heinrich Spindler | Pfalz

Frische duftig-präsente Zitrus-Pfirsichnase, Wiesenkräuter, erdige Mineralik. Im Mund dann ebenfalls frische, herb-würzige Mineralik, präsentes Säurespiel, erdige Noten, Cassis, gelbe Pfirsiche, Zitrus, guter Abgang, herber, pikant-würziger Nachhall.

2012er Forster Pechstein Riesling Kabinett trocken 87
Heinrich Spindler | Pfalz

Duftig-präsente Pfirsich-Aprikosennase, feine, kräuterige Mineralik, helle Kirschen. Im Mund dann ebenso, frische, leicht rotwürzige Nase, wieder helle Kirschen, Aprikosen, Wiesenkräuter, guter Abgang, zart-herber, rotfruchtiger Nachhall, feine Mineralik im Finish.

2012er Forster Ungeheuer Riesling Spätlese Große Lage trocken 86
Heinrich Spindler | Pfalz

Sehr jugendliche, hefig-mineralische Würze in der Nase, Tabak, Aprikose, etwas Dörrobst, gelbe Pfirsichnase, Kerne. Im Mund dann frische Aprikosenfrucht, rotbeerige Noten, präsentes, herbes Säurespiel, wieder etwas Hefe, etwas Gerbstoff, ein Hauch Cassis, kompakte Mineralik guter Abgang, herber Nachhall. Sollte noch reifen.

2012er Ruppertsberg Riesling VDP KLASSIFIKATION ORTSWEIN trocken 84
Heinrich Spindler | Pfalz

Duftig-klare Pfirsichnase, süffig-füllige Mineralik, direkter, frischer Typ. Im Mund dann herbsaftige Apfelfrucht, etwas Pfirsich, Gerbstoff, Wiesenkräuter, ordentlicher bis guter Abgang, herber Nachhall.

2012er Deidesheim Riesling VDP KLASSIFIKATION ORTSWEIN trocken 84
Heinrich Spindler | Pfalz

Duftige Pfirsich-Birnennase, feine Mineralik. Im Mund dann frische Zitrusfrüchte, grüne Äpfel, CO2, geradlinig und pikant, guter Abgang, herb-fruchtig-pikanter Nachhall. Schraubverschluss.

2012er Grauburgunder - S - trocken 84
Heinrich Spindler | Pfalz

Nussige, holzwürzige Nase, Reneklode, etwas Melone, Kräuter, pikante Würze. Im Mund dann ebenso, wieder holzwürzige Noten, dichte, kompakte Würze, gelbe Früchte, Melone, ein Hauch Exotik, guter Abgang, pikanter, würzig-salziger Nachhall.

2012er Sauvignon blanc trocken 82
Heinrich Spindler | Pfalz

Frische, klare Zitrus-Orangennase, Birnenschale, Pfirsiche, sehr fruchtig und pikant. Im Mund dann ebenso, pikantes Säurespiel, Wiesenheu, sehr süffig und frisch, guter Abgang, macht Laune. Schraubverschluss.

2012er Weißburgunder - S - trocken 82
Heinrich Spindler | Pfalz
  • liegen lassen
  • schon trinkbar
  • trinken
  • austrinken
  • vorbei
Punkte
2005er Forster Ungeheuer Riesling Auslese 90
Heinrich Spindler | Pfalz

Duftige Nase, Apfel, heller Pfirsich, druckvolle Mineralik. Im Mund fruchtig-zitronig, Pfirsich, schöne Tiefe, bestens balanciert, sehr guter Abgang mit mineralischem Nachhall.

2005er Forster Kirchenstück Riesling Spätlese trocken 88
Heinrich Spindler | Pfalz

Pikante, rotfruchtige Nase, Kirsche, Beeren, dann feiner werdende Mineralik, Blüten. Im Mund dann schmelzig-pikante Mineralik, dezent-süßes Extrakt, Kandis, rote Früchte, kompakter Schmelz, Bitterschokolade, Kirschen, guter Abgang, mineralisch-schmelziger Nachhall, schöne Länge.

2005er Forster Pechstein Riesling Spätlese trocken 86
Heinrich Spindler | Pfalz

Rauchige Mineralik in der Nase, Feuerstein, kandierte Kräuter, dezente Kernobstfrucht. Im Mund dann süßlich-kräuteriges, mineralisches Extrakt, dezenter Schmelz, etwas Süßholz, gereift und klar, schmelzig-rotfruchtiges Säurespiel, rote Grütze, guter Abgang, kräuterig-zeitloser Nachhall.

2005er PHILOSOPHIE Riesling Kabinett trocken 83
Heinrich Spindler |

Duftige Steinobstnase, etwas Zitrus und Mineralik. Im Mund schlanker Körper mit Noten von Zitrus, etwas rote Beeren, Wiesenkräuter, ordentlicher Abgang.

2005er Forster Pechstein Riesling Kabinett trocken 82
Heinrich Spindler | Pfalz

Zartduftige Apfelnase mit feinen Kräuternoten. Im Mund geradlinige, unkomplizierte Art, etwas Kräuter, feines Säurespiel, guter Abgang.

2005er Forster Jesuitengarten Riesling Spätlese trocken
Heinrich Spindler | Pfalz
  • liegen lassen
  • schon trinkbar
  • trinken
  • austrinken
  • vorbei

Jetzt anmelden

Sie sind bereits Mitglied bei Riesling.de?

Passwort vergessen? Hier klicken!

Neuanmeldung

Registrieren Sie sich jetzt und profitieren Sie von unserem kostenlosen Online-Service. Mit dem praktischen Weinkeller-Tool haben Sie die Möglichkeit, Ihre persönliche Weinsammlung zu verwalten – ganz einfach und übersichtlich.

Außerdem können Sie als Mitglied von Riesling.de eigene Weine und Weingüter erfassen sowie Ihre Lieblingsweine bewerten. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Hier klicken und Account erstellen!