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1999er Kiedricher Gräfenberg Riesling Eiswein

Erzeuger: Weingut Robert Weil
Region: Rheingau
Kategorie: Weißwein / Riesling
Alkoholgehalt: 6,5 %Vol.
Gault Millau: 93 Punkte
User Bewertung: 93 Punkte
93
Punkte
Weitere Jahrgänge

2004er Kiedricher Gräfenberg Riesling Eiswein

Vibrierende Mineralik in der Nase, etwas Steinobst, sehr jung. Im Mund dann glasklar mit brillantem Säurespiel und verspielt-eleganter, süßer Frucht, kompakt gewirkt, braucht Luft, sehr guter Abgang, eleganter zartsüßer Nachhall, betörend. Trinken von 2015-2030.

Punkte
2004er Kiedricher Gräfenberg Riesling Eiswein 94
Weingut Robert Weil | Rheingau

2009er Kiedricher Gräfenberg Riesling Eiswein

Erst verhaltene, dann immer betörender werdende Nase, dichtes Spiel, absolut jung und unentwickelt, zartes, aber mollig eingepacktes Säurespiel, gedörrte Aprikosen, gelbe Pfirsiche, immer tiefgründiger werdend. Im Mund dann dichtes, süßes Extrakt, Kräuter, cremige Würze, grandiose Abgang, endloser, vielschichtig mineralischer Nachhall. Groß!

Punkte
2009er Kiedricher Gräfenberg Riesling Eiswein 97
Weingut Robert Weil | Rheingau
Weingut

Weingut Robert Weil

Das Foto zeigt Wilhelm Weil, Inhaber des Weinguts Robert Weil in Kiedrich, Rheingau.

Wilhelm Weil, Urenkel des Gründes Dr. Robert Weil, leitet das Weingut in der vierten Generation.
© Weingut Robert Weil

Der Name Weil steht für eine der großen Weindynastien in Deutschland. Das Anwesen ist herrschaftlich und die Spitzenlage Kiedricher Gräfenberg gehört zu den international bekanntesten Weinlagen. Und international gehört das Weingut auch zu den ganz großen Namen - entsprechend hoch ist der Exportanteil. Insgesamt werden 90 Hektar Rebfläche bewirtschaftet, wobei zu 100 Prozent Riesling angebaut wird. Berühmt ist das Weingut wegen seiner edelsüßen Rieslinge, die das Team um den charismatischen Wilhelm Weil Jahr für Jahr zu erzeugen vermag und die weltweit begehrte Raritäten sind.

Lage

Kiedricher Gräfenberg

Das Foto zeigt die Erste Lage Kiedricher Gräfenberg in Kiedrich, Rheingau.

Blick auf den Kiedricher Gräfenberg.
© Weingut Robert Weil

Bereits Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Gräfenberg als "mons Rhingravii", der Berg des Rheingrafen, erwähnt.

In den Jahren 1258 und 1259 ist die erste Erwähnung als "Grevenberg" belegt. Der Gräfenberg, ein nach Südwest exponierter Hang, mit Steigungen bis zu 50%, stellt einen Ausläufer des Taunusgebirges dar und ist eine der Höhen-Spitzenlagen des Rheingaus. Durch die gute Durchlüftung der Anlagen können die Trauben sehr lange am Stock reifen. Der Boden im Gräfenberg ist mittel- bis tiefgründig und steinig. Entstanden ist er aus Phylliten, teilweise findet man Lößbeimengungen. Die Kombination der kargen Phyllitböden mit der gut belüfteten Südwestlage garantiert lange Reifezeiten der Trauben und lässt im Gräfenberg sehr elegante und feine Rieslinge wachsen, die auch als "die Moselweine des Rheingaus" gelten. Der Gräfenberg eignet sich gleichermaßen für die Erzeugung wertvoller trockener als auch edelsüßer Spitzenweine. Bereits im Jahre 1906 errang ein Wein aus dem Gräfenberg den ersten Weltpreis.

VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

Lageninformation mit freundlicher Unterstützung von www.weinlagen-info.de

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