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Weingut Georg Siben Erben

300 Jahre Weingeschichte prägen das Gut in der Pfalz. Heute wird der Bio- und VDP-Weingut von Andreas Sieben geführt. Rund 12 Hektar werden bewirtschaftet, darunter Teile aus den Spitzenlagen Deidesheimer Langenmorgen und Forster Ungeheurer.

  • Deidesheimer Kalkofen

    Die Abbildung zeigt den Ort Deidersheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus der Lagenkarte Pfalz | Mittelhaardt. Kartografie: „Weinatlas Deutschland“, erschienen im HALLWAG Verlag mit freundlicher Genehmigung der GRÄFE und UNZER VERLAG GmbH, München. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Im 15. Jahrhundert stand in dieser Lage ein Kalkofen. Die heutige Weinbergslage umfasst rund 5 ha.

    Der Weinberg ist nach Süden leicht geneigt und wird im Norden durch mehrere Sandsteinmauern begrenzt. Er ist in der Lagenklassifikation von 1828 bereits als Erste Lage anerkannt. Der Kalkofen liegt in der "warmen Hangzone", einem schmalen Gürtel entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt. Hohe Durchschnittstemperaturen und wenig Niederschlag zeichnen dieses Terroir aus. Der Boden im Kalkofen ist eine Mischung aus Kalk, Lehm, mergeligem Ton und vereinzelt auch Kalksteingeröll. Dies bringt erstklassige, mineralische Rieslingweine hervor, die durch ihre Fülle und die Lagerfähigkeit gekennzeichnet sind. Der Deidesheimer Kalkofen ist nach internen VDP-Statuten (nicht gesetzlich) eine Erste Lage. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Deidesheimer Paradiesgarten

    Die Abbildung zeigt den Ort Deidersheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus der Lagenkarte Pfalz | Mittelhaardt. Kartografie: „Weinatlas Deutschland“, erschienen im HALLWAG Verlag mit freundlicher Genehmigung der GRÄFE und UNZER VERLAG GmbH, München. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Der Paradiesgarten erstreckt sich entlang des Haardt-Randes und wird durch das Mühltal im Süden und das Sensetal im Norden eingegrenzt.

    Die Kernlage aus der das Grosse Gewächs entstammt, liegt im Mittelteil des Paradiesgartens, der auf einer Höhe von 120-170 m über NN liegt. Durch die nahe am Wald gelegene Lage tritt am späten Nachmittag eine Art „Fön” in Kraft, der für eine konstant niedrige Feuchtigkeit im Weinberg sorgt und eine hohe Reife der Trauben garantiert. Die Komplexität der Bodenformation der Lagen an der Mittelhaardt und im speziellen rund um Deidesheim ist in der Hauptsache auf die Eiszeit und deren Folgen zurückzuführen. Nach dem Ende der Eiszeit begann das Schmelzwasser sich in den Ur-Rhein zu ergießen und formte dabei alluvione Schwemmlandfächer am Ende der Täler, ähnlich eines Deltas. Während Tonnen von Eis zu Wasser wurden und in den Ur-Rhein abflossen, wurde das Gewicht das auf dem Rheingrabenabbruch lastete immer geringer und führte zu der Erhebung des Haardt-Gebirges. Dies beschert dem Paradiesgarten in der Kernlage eine vielfältige Bodenstruktur, die in der Hauptsache durch sandige Lehme, rote und weiße Buntsandstein-Verwitterungsböden und Sandstein-Geröll gekennzeichnet ist.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Deidesheimer Langenmorgen

    Impressionen des Weinanbaus in der Lage Langenmorgen beim Weingut A. Christmann. © Weingut A. Christmann

    Unterhalb der Statue "Steinerne Eva" befindet sich die nur 7 Hektar große Lage Langenmorgen mit auffallend langen Flurstücken. Sie wird von der Lage Paradiesgarten halbkreisförmig umschlossen. Der "Morgen" weist auf ein Feldmaß hin, das eine Person mit einem Gespann an einem Morgen pflügen kann. Bereits 1491 wurde die Lage erstmals urkundlich erwähnt. Der Langenmorgen ist ein Südosthang, der durch die optimale Sonnen-einstrahlung kleinklimatisch begünstigt ist und somit hohe Mostgewichte hervorbringt. Die Bodenbeschaffenheit ist geprägt von sandigen Lehmen, roten und weißen Buntsandstein-Verwitterungsböden und Sandsteingeröll. Im Langenmorgen findet man sehr starke Lößablagerungen. Somit hat die Rebe zur Entwicklung einen besonders fruchtbaren, wasser- und nährstoffhaltigen Boden. Hoher Kalkanteil im Lößlehm bringt diesen Weinen eine markante Art mit eigener mineralischer Geschmacksnote.

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Deidesheimer Grainhübel

    Die Abbildung zeigt den Ort Deidersheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus der Lagenkarte Pfalz | Mittelhaardt. Kartografie: „Weinatlas Deutschland“, erschienen im HALLWAG Verlag mit freundlicher Genehmigung der GRÄFE und UNZER VERLAG GmbH, München. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Der Grainhübel, gelegen am Ortsrand von Deidesheim in Richtung Forst, gehört zu den besten Weinbergslagen in Deidesheim.

    Die Exposition der Lage nach Süden führt zu einer optimalen Sonneneinstrahlung und somit fast immer zu einer frühen und hohen Reife der Trauben. Der Grainhübel liegt auf einer Höhe von 117 bis 150 m über dem Meeresspiegel. Der Boden ist geprägt von lehmigem Sand bis Lehm, stellenweise findet man auch mergeligen Ton vor. Er gehört zu den typischen Buntsandsteinverwitterungsböden der Rheingrabenabsenkung. Die alte mittelhochdeutsche Bezeichnung "grien", welche für Böden eben dieser Art stand, ist der Ursprung für den Lagennamen. Aufgrund des Bodenbildungsmaterials und seiner Zusammensetzung werden die Trauben reichhaltig mit Mineralstoffen versorgt – beste Voraussetzung für komplexe, dichte Rieslingweine. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Forster Ungeheuer

    Das Foto zeigt die Weinberglage Forster Ungeheuer bei Forst in der Pfalz. © Eugen Spindler - Weingut Lindenhof

    Die berühmte Lage Ungeheuer ist mit einer Größe von 29 ha im Herzen der Mittelhaardt, am Fuße des Haardtgebirges gelegen.

    Nach der bayrischen Bodenklassifikation von 1828 wurde die Lage als Spitzenlage ausgezeichnet. Das Ungeheuer liegt auf einer Höhe von 130 bis 170 m über dem Meeresspiegel. Die leichte Hangneigung nach Südosten bewirkt eine optimale Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins. Die typische Buntsandsteinverwitterung mit dichteren Ton- und Sandschichten, die hier mit Kalkgeröll versetzt sind, sorgen für einen optimalen Wasserhaushalt und einen guten Aufschluss der Mineralien, die dann von der Rebe aufgenommen werden können. Dies verleiht den Weinen aus dem Ungeheuer ihre große Lagerfähigkeit. Bereits Fürst Bismarck meinte, dieser Wein “schmecke ihm ungeheuer".

    VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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  • Deidesheimer Leinhöhle

    Das Foto zeigt die Lage Deidesheimer Leinhöhle © Eugen Spindler - Weingut Lindenhof

    Das alte Wort „Lin“ für Flachs und Leinen, was auf früheren Flachsanbau hinweist und „Halde“ für Höhle sind der Namensursprung für die Leinhöhle.

    Die 18 Hektar große Lage hat eine südliche Hangneigung, ist leicht erwärmbar und hat einen lehmigen Sandboden.

    Quelle: Eugen Spindler – Weingut Lindenhof

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  • Deidesheimer Kieselberg

    Die Abbildung zeigt den Ort Deidersheim mit seinen Ersten Lagen. Ausschnitt aus der Lagenkarte Pfalz | Mittelhaardt. Kartografie: „Weinatlas Deutschland“, erschienen im HALLWAG Verlag mit freundlicher Genehmigung der GRÄFE und UNZER VERLAG GmbH, München. Stand 2009. © Kartografie: Weinatlas Deutschland, HALLWAG Verlag

    Der Kieselberg liegt auf einem flachen Hochplateau oberhalb von Deidesheim auf einer Höhe von 150 bis 160 m über NN. Durch diese bevorzugte Exposition strahlt die Sonne hier den ganzen Tag ein.

    Der 15,5 ha große Weinberg erhielt 1828 nach bayerischer Boden-klassifikation eine Spitzenposition in der Pfalz. Die Bodenstruktur im Kieselberg wechselt sehr stark. Man findet den typischen Buntsandsteinverwitterungsboden der Mittelhaardt, aber auch lehmigen Sand und Geröll vor. So leitet sich auch der Lagenname von Kiesel als grobkörnigem, steinigem Sand ab. Der leicht erwärmbare steinige Boden und die Exposition der Lage führen zu hochreifen Trauben. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.

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Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Mit seinen 2014er Rieslingen stellt sich Andreas Siben erstmals bei Riesling.de vor und überzeugt zugleich mit pikanten, klaren Rieslingen und einer homogenen Kollektion. Die Weingutsbewertung heben wir so direkt auf RR (gut) an. Weiter so!

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Jahrgangsbeschreibung

Punkte
2014er Deidesheimer Langenmorgen Riesling VDP. Große Lage trocken 88
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Kompakter, duftig-animierender Schmelz in der Nase, Maikräuter, Quitten, Zitrus, Blüten, recht vielschichtig und klar. Im Mund dann kompakter, klarer fruchtig-animierender Schmelz, recht elegant gewirkte Mineralik, dann pikantes Fruchtspeil wieder Zitrus, Quitte, erdige Mineralik, sehr guter Abgang, vielschichtig-animierender Nachhall. Griffig und gut!

jk/riesling.de // 27.11.2015
2014er Deidesheimer Kalkofen Riesling VDP.Erste Lage trocken 87
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Würzige, leicht füllige Aprikosen-Apfelnase, dann Nektarinen, Mandarine. Im Mund dann ebenso, herb-schmelzige Mineralik, feines, gute eingebundenes Säurespiel, guter bis sehr guter Abgang, zart-herber, mineralischer Nachhall.

jk/riesling.de // 27.11.2015
2014er Forster Ungeheuer Riesling VDP. Große Lage trocken 87
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Weiche, kräuterige Kernobstnase, Gerbstoff. Im Mund dann weicher, rustikale Kernobstwürze, leicht wachsiger Schmelz, Aprikose, Birne, guter Abgang, dezent-würziger Nachhall.

jk/riesling.de // 27.11.2015
2014er Deidesheimer Paradiesgarten Riesling VDP.Erste Lage trocken 85
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Fruchtig-kräuterige Pfirsichnase, etwas Zitrus, klare und frische Mineralik. Im Mund dann schmelzig-pikante Würze, Pfirsiche, Ananas, dezent-herbe Noten, etwas Kandis, feines, weicher werdendes Säurespiel, guter Abgang, sehr süffig-saftiger Nachhall.

jk/riesling.de // 27.11.2015
2014er Deidesheimer Kieselberg Riesling VDP.Erste Lage trocken 85
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Schmelzig-exotische Frucht in der Nase, Litschi, Zitrusfrüchte, Apfelgeleé, Sanddorn. Im Mund dann ebenso: kompakte, zartherbe Frucht, sich entwickelnde, weiche Mineralik, feines, gut balanciertes Säurespiel, guter Abgang, kräuteriger Nachhall. Nicht ganz Riesling-typisch.

jk/riesling.de // 27.11.2015
2014er Deidesheimer Leinhöhle Riesling VDP.Erste Lage trocken 83
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Kräuterig-würzige Nase, animierende Zitrus-Apfelfrucht, Sanddorn. Im Mund dann zart-herbe Würze, pikantes Säurespiel, dezente Frucht, etwas Gerbstoff, ordentlicher bis guter Abgang, nicht ganz trocken anmutend.

jk/riesling.de // 27.11.2015
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2007er Deidesheimer Kalkofen Riesling Trockenbeerenauslese
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz
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2005er Deidesheimer Grainhübel Riesling Grosses Gewächs 87
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Vorläufige Bewertung. Verkostung auf verschiedenen VDP-Veranstaltungen. Daher ohne Beschreibung.

jk/riesling.de // 01.09.2007
2005er Forster Ungeheuer Riesling Grosses Gewächs 87
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Vorläufige Bewertung. Verkostung auf verschiedenen VDP-Veranstaltungen. Daher ohne Beschreibung.

jk/riesling.de // 01.09.2007
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2004er Forster Ungeheuer Riesling Grosses Gewächs 87
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Kurzprobe auf der VDP-Präsentation. Detaillierte Bewertung erfolgt im Rahmen der Jahrgangsverkostungen.

jk/riesling.de // 16.09.2005
2004er Deidesheimer Grainhübel Riesling Grosses Gewächs
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz
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2003er Deidesheimer Leinhöhle Riesling Kabinett trocken 81
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Saubere frische Nase mit schöner Pfirsich-/Ananasaromatik, am Gaumen schmalzig und frisch, im Abgang verhalten und relativ kurz.

jk/riesling.de // 17.05.2004
2003er Deidesheimer Langenmorgen Riesling Kabinett trocken
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz
2003er Riesling Kabinett trocken
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz
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2002er Deidesheimer Grainhübel Riesling Grosses Gewächs 84
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz

Rustikale Nase mit deutlichen Holz- und Waldaromen, dahinter konzentrierte Frucht (Marille, Rhabarber). Am Gaumen konsequente Wiedergabe der Nase mit deutlich schmeckbarem Holz, verhaltener Abgang. Braucht noch Zeit.

jk/riesling.de // 17.05.2004
2002er Deidesheimer Kalkofen Riesling Auslese
Weingut Georg Siben Erben | Pfalz
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